Martindale Scheuertester Pillingtester 2018-03-23T15:40:00+00:00

Martindale – Scheuerprüfgerät und Pillingtester

Mit dem vielseitigen SDL Atlas Martindale Scheuerprüfgerät lässt sich die Scheuerbeständigkeit von textilen Flächengebilden z.B. nach DIN EN ISO 12947-1 oder die Pillneigung nach DIN EN ISO 12945-2 normkonform auf 4, 6, 8 oder 9 Prüfstationen bestimmen.

Martindale Prüfgerät- Scheuerbeständigkeit ISO 12947-1- Pillneigung ISO 12945-2

Martindale Prüfinstrument

Gefertigt mit absoluter Präzision erzeugt unser Martindale eine exakte Scheuer- oder Pilling-Bewegung zur akkuraten Durchführung vieler internationaler Standards und Normen von Einzelhandelsketten.

Das großzügige 7“ Touch-Display bietet Ihnen Zugriff auf alle Hauptfunktionen mit maximal 2 Berührungen. Die schnelle Steuerung und die intuitive Menüführung macht es zum einfachsten zu bedienenden Martindale auf dem Markt.

SDL Atlas Martindale Instrumente sind besonders platzsparend designt. Wir bieten Ihnen die maximale Prüfkapazität, bei minimalem Platzbedarf, um möglichst wenig der wertvollen Laborfläche zu belegen. Mit dem Martindale Instrument mit 9 Prüfstationen lassen sich beispielsweise zwei Materialien nach DIN EN ISO 12947-1 auf Ihre Scheuerbeständigkeit oder aber drei Materialien normkonform nach DIN EN ISO 12945-2 auf ihre Pillneigung prüfen.

  • Martindale - Scheuerprüfgerät - Bestimmung der Scheuerbeständigkeit
  • Martindale - Scheuerprüfgerät 4 Prüfstationen - Bestimmung der Scheuerbeständigkeit
  • Martindale - Scheuerprüfgerät - Bestimmung der Scheuerbeständigkeit
  • Martindale Methode - Scheuerprobenhalter - Pillingprobenhalter am Instrument
  • Martindale - Prüfinstrument - Probenhalter

Datenblatt

Martindale

Verbrauchsmaterial & Zubehör

Scheuermittelgewebe aus Wolle, entsprechend allen gängigen Normen. Zum Produkt
ISO konformer, gewebter Filz und auch ungewebte Filzunterlagen. Zum Produkt
Polyetherurethan-Schaumstoff mit optimalen chemischen und physikalischen Eigenschaften.
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Die Martindale Methode

Bestimmung der Scheuerbeständigkeit

Die Martindale-Methode ist ein häufig genutztes Verfahren, um die Scheuerbeständigkeit von textilen Flächengebilden zu bestimmen und somit die natürliche Abnutzung zu simulieren. Hierbei wird ein Muster des zu testenden textilen Flächengebildes (Prüfling) mit einer vorgegebenen Gewichtsbelastung gegen ein normiertes, wollenes Scheuergewebe gerieben.
Der Prüfling bewegt sich in einer definierten Figur (Lissajous Figur) über das Scheuergewebe und dabei werden die Umdrehungen, auch Scheuertouren genannt, gezählt. Eine hohe Anzahl an Scheuertouren ist gleichbedeutend mit einer hohen Scheuerbeständigkeit.

Bestimmung der Neigung von textilen Flächengebilden zur Flusenbildung und der Pillneigung

Pilling oder Pill-Bildung beschreibt die Bildung kleiner Faserknötchen oder Fusseln auf der Oberfläche eines textilen Flächengebildes. Beim alltäglichen Gebrauch und durch mechanische Reibung, wie zum Beispiel beim Tragen von Kleidung, durch die Waschmaschine oder den Wäschetrockner, lösen sich winzige Fasern, die sich dann an der Oberfläche miteinander verknäulen oder verfilzen und die charakteristischen Knötchen bzw. Pills bilden.

Mit dem Martindale Verfahren lässt sich neben der Scheuerbeständigkeit von Textilien auch deren Pillneigung bestimmen. Dafür werden die Prüflinge des zu testenden Materials auf dem Martindale Prüfinstrument eingespannt und gegeneinander gerieben. Nach einer definierten Anzahl von Touren wird der Prüfling und dessen Pillneigung visuell beurteilt.

Die Stärke der Pillbildung gibt Aufschluss über die Qualität des Materials. Je stärker die Pillbildung desto schlechter das Material. Die Beurteilung geht auf einer Skala von 1-5, wobei die Pillnote 5 keine Veränderung der Oberflächenstruktur und Pillnote 1 eine dichte Flusenbildung oder starke Pillbildung beschreibt.

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